Das war eine gelungene Überraschung für Theresia Laubscher. Sie wurde am vergangenen Dienstag am Rathaus von einem Team des Bürgerbusvereins und Bürgermeister-Stellvertreter Hans-Peter Helmling als 10.000. Fahrgast des Bürgerbusses mit einem großen Blumenstrauß und einem Glas Sekt begrüßt. Auch ihre Mitfahrerinnen Isolde Meyer (9.999.) und Adelheid Schönig (10.001.) erhielten ein Blumenpräsent.

Die drei Damen, die regelmäßig den Bürgerbus benutzen, waren auf dem Weg zum Senioren-Café der katholischen Kirchenge- meinde und vom besonderen Empfang sehr angetan.

von li. Bürgermeister-Stellvertreter Helmling gratuliert Adelheid Schönig,
Theresia Laubscher und Isolde Meyer

Werner Wohlfahrt, der Vorsitzende des Bürgerbusvereins stellte in seiner kleinen Ansprache fest, dass der Bürgerbus in den vergangenen 14 Monaten so viele Menschen befördert hat wie Plankstadt Einwohner hat.

von re: Werner Wohlfahrt, Gaby Wacker und Fahrer Knuth Doll
mit den Jubiläums-Mitfahrerinnen

Als vergangenen Dezember der 5.000. Fahrgast den Bus bestiegen hatte, entsprach das einem Tagesdurchschnitt von 35 Fahrgästen. In der Zwischenzeit hat sich dieser Wert auf über 40 Personen pro Tag gesteigert.

Diese Entwicklung zeigt deutlich, dass sich der Bürgerbus zu einer festen Institution entwickelt hat, die viele Menschen nicht mehr missen möchten.

Gaby Wacker 

 

Ein voller Erfolg für den Bürgerbusverein war die letzten Samstag auf dem Festplatz durchgeführte Probefahrt-Aktion.
Der Verein möchte bekanntlich auf Wunsch der Fahrgäste den Fahrbetrieb auf den Samstagvormittag ausweiten und benötigt dafür zusätzliche ehrenamtliche Fahrer. Mit der Aktion sollte Interessenten die Möglichkeit gegeben werden, sich den Bus anzuschauen und auch eine Schnupperrunde durch Plankstadt zu drehen.

Die beteiligten Bürgerbusfahrerinnen und -fahrer (Foto: Sigrid Schüller)

 

Die Resonanz auf dieses Angebot war außerordentlich gut. Es konnten an diesem Vormittag sage und schreibe vier neue Fahrerinnen und Fahrer gewonnen werden: ein Ehepaar aus Plankstadt und je ein Fahrer aus Schwetzingen und Ketsch sind dem Verein beigetreten und machen in den nächsten Wochen ihren Personenbeförderungsschein. Darüber hinaus hat Herr Bürgermeister Drescher inzwischen seinen P-Schein erworben und sich ebenfalls bereit erklärt, im Wechsel mit anderen samstags zu fahren. Er hat es sich auch nicht nehmen lassen, beim Festplatz vorbeizuschauen und einige der Fahrer über die „Nordschleife“ zu chauffieren – für diese eine ganz andere Perspektive, einmal auf den hinteren Plätzen zu sitzen.

Der Verein kann nach diesem Vormittag das für alle Nutzer des Bürgerbusses erfreuliche Fazit ziehen, dass der Samstagsbetrieb gesichert ist. Sobald alle Fahrer ihren P-Schein haben, was aber erfahrungsgemäß aufgrund der bürokratischen Erfordernisse einige Wochen dauert, kann es losgehen.

Gaby Wacker