Vor kurzem trafen sich einige der Bürgerbusfahrer beim DRK. Ehrenvorsitzender Guntram Welzig begrüßte die Gruppe und brachte alle im Laufe des interessant und locker gestalteten Abends in puncto „Erste Hilfe“ auf den aktuellen Stand.

Wo befinden sich im Ernstfall die Defibrillatoren in der Gemeinde? (in Rathaus, Gemeindezentrum und Seniorenwohnanlage, in beiden Schulen, der Mehrzweckhalle und dem DRK-Heim).

Welche sind die wichtigsten Rufnummern im Notfall? (Notruf 112, Krankentransport 192 22, Bereitschaftsarzt 116 117).

Darüber hinaus wurde die Versorgung kleinerer Wunden oder Verletzungen mittels Kühlkompresse oder Druckverband thematisiert. Breiten Raum nahmen Rettungsgriff, stabile Seitenlage und – im Fall eines Atemstillstandes – die Beatmung eines Menschen ein. Bis zum Eintreffen der professionellen Retter muss 30 mal Herzdruckmassage und 2 mal Beatmung (über Mund oder Nase) im Wechsel erfolgen. Auch die Funktionsweise eines Defibrillators wurde demonstriert, um im Notfall dieses Gerät schnell einsetzen zu können.

Allgemeine Fragen, z.B. Symptome von Herzinfarkt (Druck- und Engegefühl in der Brust, Armschmerz) oder Schlaganfall (Lähmung, Teilnahmslosigkeit, Sprachausfälle, gestörte Mimik) rundeten den bestens vorbereiteten Kurs ab.

Heiner Wolf bedankte sich im Namen der Teilnehmer bei Guntram Welzig mit einem Präsent. Die Fahrer fühlten sich durch das Gehörte informierter und sicherer, trotzdem hoffen natürlich alle, von Notfällen verschont zu bleiben und das Wissen nur theoretisch zu benötigen.

Gaby Wacker

Hier noch einige Impression des Abends:

Fahrerin Heike Ulmer, noch ganz entspannt, erhält eine Druckverband von Guntram Wellig.

Guntram Wellig demonstriert den Rettungsgriff an Fahrer Dr. Arno Neidig.

Fahrer Dr. Arno Neidig bei der Herzdruckmassage

Fotos: Heiner Wolf